Hochzeitsrede

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Was kommt in eine Hochzeitsrede?
Die Hochzeitsrede ist eine ziemlich persönliche Angelegenheit, in der das Gefühl der Verbundenheit und die herzliche Anteilnahme ruhig zum Ausdruck kommen dürfen. Zum Einstieg oder als Überleitung können Sie ein Zitat über Liebe oder Ehe übernehmen. Als Brautvater oder –mutter begrüßen Sie die Gäste, vielleicht erzählen Sie eine kleine Anekdote über Ihre Tochter und wünschen dem Brautpaar alles Gute für die gemeinsame Zukunft.


Zu beachten:

  • Wenn Sie eine Rede halten wollen, sprechen Sie dies mit dem Brautpaar oder dem Zeremonienmeister ab, damit alle Redner eingeplant werden können und eine Reihenfolge festgelegt werden kann.
  • Lassen Sie keine negativen Erinnerungen in Ihre Rede einfließen. Dies ist schließlich ein Freudentag
  • Während den Reden wird nicht serviert.

Tipps für den Vortrag:

  • Lesen Sie Ihre Rede ein paar Mal durch. Je vertrauter Sie mit dem Inhalt sind, umso sicherer werden Sie sich vor Publikum fühlen - Proben Sie die Rede. Ob vor Spiegel oder einer vertrauten Person – dabei können Sie feststellen ob Gestik und Mimik zum Inhalt passen.
  • Trinken Sie einen Schluck Wasser vor oder auch während der Rede wenn Ihr Mund durch die Nervosität trocken ist.
  • Reden Sie langsam, laut und deutlich.
  • Lesen Sie nicht nur ab. Zwar sollten Sie die Rede nicht auswendig herunterleiern, aber auch monotones Ablesen wirkt langweilig.
  • Suchen Sie Blickkontakt. Wenn Sie das Brautpaar und die Gäste anschauen fühlen sich diese angesprochen.
 
 

Haben Sie keine Angst, eine Hochzeit ist ein sehr emotionaler Tag im Leben des Brautpaares, aber auch deren Angehörigen und das darf man Ihnen ruhig anmerken. Es ist also nicht schlimm, wenn Sie sich einmal versprechen, während Sie persönliche Worte an das Brautpaar richten.
Seien Sie ganz Sie selbst und das Wichtigste ist, dass die Rede nicht zu lang wird. Auch in wenigen Minuten werden die Gäste und die frisch gebackenen Eheleute erkennen, dass sie Ihnen wichtig sind.
Nervosität und Aufregung ist bei einem solchen Anlaß durchaus normal, und es ist vollkommen in Ordnung, wenn z.B. Ihre Stimme ab und zu zittert. Damit Sie aber von den Emotionen nicht völlig davongetragen werden, hier einige Tipps wie Sie ihr Lampenfieber in den Griff bekommen:

  • Machen Sie sich vorher mit dem Raum vertraut, wie groß ist er, wieviele Leute werden da sein, brauchen Sie ein Mikrofon? Das schützt vor Überraschungen, die den Puls unnötig in die Höhe treiben.
  • Nehmen Sie sich vor Beginn der Rede kurz Zeit und atmen Sie bewusst in den Bauch (dazu die Hand auf den Bauch legen). Eine gute Bauchatmung senkt den Puls und hilft der Stimme, dass sie sich vor Aufregung nicht überschlägt.
  • Progressive Muskelrelaxation hilft Anspannungen zu lösen. Beginnen Sie damit die Hände fest zur Faust zu ballen und spannen sie dabei den ganzen Arm an. Diese Anspannung für einige Sekunden halten, dann bewusst loslassen. Dasselbe mit dem anderen Arm, und ggf. auch mit den Beinen wiederholen. Sie werden merken wie sich die Anspannung löst.

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