Trauringe aus Gold
Aus Flittr

Trauringe aus Gold
Für alle Farben des Goldes gilt: Die Legierung macht’s.
Der Feingoldgehalt entscheidet über die Qualität des Traurings. Diesen können Sie an der Prägung im Schmuckstück ablesen (z.B. 333, 585, 750 oder 999), welche in Prozent den Feingoldgehalt angibt (z.B. 585 = 58,5 %).
Die Reinheit des Goldes wird auch in Karat gemessen (333 = 8 Karat, 585 = 14 Karat, 750 = 18 Karat oder 999 = 24 Karat).
Für den Ehering sind die beiden mittleren Werte am Besten geeignet, da bei zu geringem Goldanteil der Ring sehr schnell anläuft und sich verfärbt, bei zu hohem Goldanteil ist er zu weich und zerkratzt dadurch zu leicht.
Hintergrundinfos zum Gold
Eigenschaften von Gold:
- Chemisches Symbol: Au ( vom Lateinischen: aurum)
- Im Periodensystem: Element aus der ersten Nebengruppe
- Ordnungszahl: 79
- Atommasse: 196,966569 u
- Dichte: 19,32 g/cm3
- Schmelzpunkt: 1064,18 °C (1337 K)
- Siedepunkt: 2856 °C (3129 K)
- Mohshärte: 2,5
- Elekronegativität: 2,54
- Atomradius 160 pm
- Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–7 %
- Magnetismus: diamagnetisch
Gelbgold für Trauringe
Aber wenn er doch eh golden sein soll, der Ehering, also gelbgold, dann braucht es doch keine Legierung? Die Farbe stimmt ja schon!
Die Farbe schon, aber nicht die Beständigkeit, denn reines Gold ist ein sehr weiches Metall. Um es härter und damit robuster zu machen, wird es auch für die gelbgoldene Farbe, die es von Natur aus hat, mit anderen Metallen vermischt. So kann der Ehering im Alltag mehr aushalten.
Rotgold für Trauringe
So werden Sie Feuer und Flamme. Um den Rot-Ton zu erzeugen, wird Gold mit Kupfer gemischt. Wird jedoch sehr viel Kupfer beigemischt neigt die Legierung zur Oxidation, wodurch das Material anläuft.
Rotgold eignet sich auch gut für mehrfarbige (bicolor, tricolor) Ringe.
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